Assessment
Auf der Grundlage umfassender, pflegewissenschaftlich erarbeiteter Kataloge sowie der ICD 10 und OPS-Klassifikation, wird das Ausmaß der Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes der Patienten anhand von Pflegephänomenen eingeschätzt.
Die Situationseinschätzung des Pflegeempfängers erfolgt über die Kategorien mit den jeweils hinterlegten Phänomenen und ihren Beurteilungskalen mit dem Ausprägungsgrad. Gefragt wird, welche Ursache zu dieser Beeinträchtigung geführt und (falls relevant) an welchem Körperort sich die Beeinträchtigung manifestiert hat. Zusätzlich kann dokumentiert werden, seit wann die Beeinträchtigung besteht (Dauer) und in welchen zeitlichen Intervallen die Beeinträchtigungen auftreten (Häufigkeit).
Sind medizinische Diagnosen bekannt, dann unterstützt apenio® die Pflegenden innerhalb des Assessment durch eine Vorauswahl an möglichen Pflgegephänomenen die bei dieser Diagnose auftreten können.
Aufgrund der dokumentierten Daten im Assessment in Kombination mit der Pflegeplanung erkennt apenio® alle wichtigen pflegerelevanten Nebendiagnosen und schlägt diese vor.
Des weiteren empfiehlt apenio® in Abhängigkeit von den dokumentierten Daten das Ausfüllen von Skalen zur Risikoeinschätzung (Dekubitus-, Schmerz-, Thromboseskala, etc.).
Durch das Assessment erhalten alle an der Betreuung beteiligten Personen, die eine entsprechende Zugangsberechtigung haben, ein umfassendes Bild von der aktuellen PatientInnensituation, die graphisch unterstützt und ständig der aktuellen Situation der PatientInnen angepasst wird.



