Unsere Softwarelösungen im Überblick

Mit einem Fokus auf interdisziplinärer Zusammenarbeit unterstützt die Software apenio® Einrichtungen der stationären Pflege - sowohl im Akut- als auch im Langzeitbereich. Arbeitsabläufe werden optimiert, die Kommunikation zwischen Pflegekräften, Ärzten, Therapeuten, Qualitätsmanagern und Geschäftsführung vereinfacht und die Behandlungsqualität und Patienten- / bzw. Bewohnersicherheit gesteigert.

apenio® für Krankenhäuser

... schafft über die digitale Patientendokumentation, Medikation und Kurve eine gemeinsame Basis für Pflegekräfte, Ärzte und weitere an der Pflege mitwirkende Berufsgruppen.

Pflegefachsprache und Wissen

Die Entwicklung der Fachsprache apenio orientierte sich an der von der WHO empfohlenen Referenzklassifikation ICNP. apenio beschreibt übersichtlich und strukturiert den Pflegebedarf anhand von Pflegephänomenen, Pflegehandlungen und Pflegeergebnissen. Aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse wie Expertenstandards und Forschungsergebnisse werden berücksichtigt und fließen als Wissensbasis ein.

 

Die digitale Patientendokumentation apenio bildet den vollständigen Pflegeprozess auf Basis ihrer wissenschaftlich entwickelten Pflegefachsprache standardisiert ab. Somit sind alle Daten multiprofessionell und interdisziplinär nutzbar.

  • Der apenio-Wissensserver beinhaltet u. a. mehr als 100 Pflegephänomene mit über 3.600 Ausprägungen, etwa 4.500 Ursachen und ca. 3.300 Interventionen.
  • Basierend auf logischen Verknüpfungen werden passende Phänomene, Ursachen und Interventionen den Anwendern in strukturierter und übersichtlicher Form vorgeschlagen.
  • Die Verknüpfungen sind in allen Schritten des Pflegeprozesses vorhanden; dadurch erhöht sich die Plausibilität für die Anwender deutlich. Die Pflegephänomene enthalten sechs Ordnungssysteme: Kategorien, Ausprägungsgrade, Ursachen/Risikofaktoren, Körperorte, Dauer und Häufigkeit.

 

Pflegeprozess nach WHO

Der Pflegeprozess mit apenio®

Anamnese

In der interdisziplinär nutzbaren und individuell konfigurierbaren Anamnese werden erste Informationen über den Patienten strukturiert erfasst. Auf Basis der Anamnese werden Pflegephänomene für eine detaillierte Einschätzung des Pflegebedarfs im Assessment vorgeschlagen.

Assessment

Das Assessment zeigt die vollständige Einschätzung der Patientensituation zur Ermittlung des Pflegebedarfs. Basierend auf den Pflegephänomenen sind Standardpflegepläne für eine einfache und schnelle Planung typischer Pflegeabläufe integriert und anhand hausinterner Qualitätsvorgaben konfigurierbar. Die individuellen und standardisierten Pflegepläne sind auch für PKMS-Fälle ausgelegt.   Nach Expertenstandards hinterlegte Skalen und Inhalte erhöhen die Professionalität und Prüfungssicherheit der Dokumentation. Bezugnehmend auf das vorliegende Assessment wird ggf. das Ausfüllen von Risikoskalen, beispielsweise der Dekubitus- oder der Schmerzskala, empfohlen.  

Pflegeplanung

In der Pflegeplanung werden, ausgehend vom Assessment, Pflegeziele und dazu passende Interventionen, Ursachen und Hilfsmittel vorgeschlagen. Aus diesen Vorschlägen können die für den Patienten relevanten Interventionen ausgewählt und genau geplant werden. Routinemaßnahmen wie das Schreiben von Pflegeberichten sowie Services und Aktivitäten können hinzugefügt werden.  

Leistungserfassung

Die Leistungserfassung stellt die geplanten Leistungen in einem über sichtlichen Tagesplan dar. Zusätzlich erfolgt eine automatische PPR-Einstufung. Die tatsächlich erbrachten Pflegeleistungen werden erfasst und Leistungsnachweise automatisch erstellt. Eine schnelle und einfache Erfassung nicht geplanter, spontan erbrachter Ad-hoc-Leistungen ist ebenfalls möglich.  

Evaluation

Die Evaluation der Pflegeergebnisse erfolgt schnell, effektiv und konsistent – mit denselben Kategorien und Skalierungen, die auch für das Assessment verwendet werden. Der Zeitpunkt für die Evaluation wird von den Pflegenden schon in der Planung festgelegt. Icons erinnern rechtzeitig an anstehende Evaluationen.

Medikation und Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
Medikamentenanordnungen generieren in apenio® unmittelbar Einträge in der Leistungserfassung. Ein Icon weist auf neue Anordnungen sowie auf Änderungen in der Medikation hin. Die Kurve bildet alle Medikamentengaben in Verbindung mit anderen medizinisch-pflegerischen Informationen ab. apenio® bietet Schnittstellen zu Expertensystemen für Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und integriert diese reibungslos.
 
apenio® gibt Ärzten die Möglichkeit, für einen Patienten Medikamentenanordnungen zu dokumentieren. Ein tief in die Software integriertes Expertensystem (optional) überprüft bei jeder Anordnung automatisch mögliche Wechselwirkungen, Indikationen und Kontraindikationen. Dabei werden auch bereits vorhandende Diagnosen (z. B. bei Niereninsuffizienz) berücksichtigt. Jedes angeordnete Medikament generiert automatische Einträge in die Tagesplanung und Leistungserfassung der Pflege und in die medizinisch-pflegerische Verlaufskurve.
Medizinisch-pflegerische Kurve
Die Fieberkurve ist der zentrale Punkt in der medizinisch-pflegerischen Verlaufsdokumentation, an der sich vor allem
Ärzte und Pflegende sowie bei Bedarf auch weitere am Pflege- und Behandlungsprozess beteiligte Fachdisziplinen orientieren.
 
In der Kurve erhalten sie einen aktuellen Überblick über den Zustand und das Befinden des Patienten aus medizinisch-pflegerischer Sicht. Davon ausgehend werden die nächsten Schritte im Behandlungs- und Pflegeprozess festgelegt.
 
Alle medizinisch-pflegerisch relevanten Daten des Patienten werden in der Kurve übersichtlich dargestellt: Vitaldaten wie Blutdruck, Puls, Temperatur, Atemfrequenz, ZVD sowie Liegetage, Kostform, Gewicht, Verbandswechsel, Medikation und andere.
 
  • Dynamische Einträge erscheinen erst bei zutreffender Information und vermeiden überflüssige Platzhalter.
  • Die Kurve passt sich automatisch dem Alter der Patienten, z.B. Neugeborenen, an.
  • Befunde, z.B. Laborwerte, können aus Fremdsystemen über eine Standardschnittstelle übernommen und in der Kurve aufgerufen werden.
  • Die Kurve kann an die Anforderungen einzelner Abteilungen angepasst werden.

 

Arzt und Pflege - gemeinsame Dokumentation in der digitalen Kurve

Arzt und  Pflege - gemeinsame Dokumentation in der digitalen Kurve

Wunddokumentation
Die Wunddokumentation ist fest in den apenio®-Pflegeprozess integriert und ermöglicht es, unterschiedliche Wundtypen zu erfassen und zu beschreiben. Notwendige Maßnahmen in der Wundversorgung werden mit apenio® übersichtlich geplant und nachgewiesen.
 
Die Evaluation gemäß neuester Expertenstandards wird nachvollziehbar dokumentiert. Über digitale Bilder, die z. B. über die apenio® App einfach in das Modul hochgeladen und dem Patienten zugeordnet werden können, wird eine automatische Größenberechnung der Wunde vorgenommen. In der Wunddokumentation sind evidenzbasierte Inhalte zur Klassifikation des Wundzustands hinterlegt.
 
Um verlässlich vergleichen zu können, wird die Wundbeschreibung mit Hilfe fester Begriffe zum Beispiel in den Kategorien Wundphase, Wundzustand, Wundränder und Wundumgebung vorgenommen.
Auswertungen und Statistiken

apenio® liefert wertvolle Auskünfte für Qualitätsmanagement und strategische Entscheidungen durch die einfache Auswertung pflegerelevanter Daten über zahlreiche Abfragen und hauseigene Reporte. Der Pflegeprozess wird in Grafiken und Tabellen detailliert visualisiert, die über Dekubitus, Stürze und andere Qualitätskriterien quantitativ und qualitativ informieren. Auch für MDK-Prüfungen können pflegebezogene Daten einfach ermittelt werden.

Protokolle und Skalen

Konfigurierbare Vitalzeichen-, Ernährungs- und Miktionsprotokolle von apenio unterstützen bei der täglichen Arbeit. Sie werden teilweise schon im Assessment ausgefüllt und bilden wichtige Informationen und Verläufe ab. Die Protokolle empfehlen bei Bedarf das Ausfüllen von Skalen zur Risikoeinschätzung, wie z. B. die Braden-, Norton- oder Sturzskala. Wiedervorlagen und Erinnerungsfunktionen sorgen dafür, dass an Wichtiges gedacht wird, wie z. B. den Ablauf einer richterlichen Genehmigung bei der Fixierung eines Patienten.

Berichte

Im fachübergreifenden Verlaufsbericht von apenio® können alle Berufsgruppen Besonderheiten von Pflege und Therapie sowie die Reaktion des Bewohners detailliert dokumentierten. Ein tabellarischer Verlaufsbericht ermöglicht eine schnelle Übersicht über Ziele und Maßnahmen der Pflege – eine optimale Unterstützung bei MDK-Prüfungen.

apenio® für Pflegeeinrichtungen

... vereinfacht die Heim- und Bewohnerverwaltung, Pflegeplanung und -dokumentation sowie die Leistungsabrechnung in der stationären Seniorenpflege.

Pflegeplanung und -dokumentation

apenio® bietet eine praxisorientierte Kombination aus benutzerfreundlicher Software und fachlich fundierter Wissensbasis. Das Fundament der EDV-Lösung ist die gleichnamige Pflegefachsprache, die umfangreiches Pflegefachwissen, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Forschungsergebnisse und aktuelle Expertenstandards bereithält.

Über den vierstufigem Pflegeprozess mit Assessment, Pflegeplanung, Leistungserfassung und Evaluation oder gemäß des Konzeptes zur Entbürokratisierung der Pflege: Mit apenio® kann jede Einrichtung individuell das gewünschte Dokumentationsmodell umsetzen. Der Einstieg in die Pflegeplanung und -dokumentation ist sowohl linear im Sinne des Vier-Phasen-Modells möglich, als auch flexibel an jedem Punkt innerhalb dieses Prozesses. Die Software passt sich somit den Abläufen auf der Station an und ermöglicht maximale Flexibilität.

apenio® unterstützt Pflegekräfte in ihren Entscheidungen durch passgenau auf die Situation (z. B. die Tageszeit) und den Bewohner (z. B. Geschlecht, bisherige Diagnosen) abgestimmte Vorschläge für Interventionen, Phänomene und Ursachen. Basis hierfür sind die bereits erfassten und im System vorliegenden Daten. So wird nicht nur Zeit gespart, sondern auch die Behandlungsqualität erhöht.

Viele Zusatzfunktionen runden die Pflegedokumentation ab und bieten so wertvolle Unterstützung in der täglichen Arbeit. Dies gilt insbesondere auch für die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen allen an der Bewohnerpflege beteiligten Berufsgruppen. apenio® beinhaltet Module für

  • Wunddokumentation, inkl. automatischer Wundgrößenberechnung und standardisierter Wundbeschreibung
  • Medikation und Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS): Die Rote Liste ist in apenio® integriert. Auch weitere Medikamentenlisten (z. B. Gelbe Liste oder Hauslisten) aufnehmen.
  • Soziale Betreuung/Gruppenaktivitäten: Die schematische Darstellung in Form eines Wochenkalenders gewährleistet die transparente und strukturierte Darstellung der sozialen Betreuung.

 

Pflegeprozess

Entbürokratisierung der Pflege und strukturierte Informationssammlung (SIS)

Die Dokumentation gemäß der Entbürokratisierung der Pflege ist mit apenio® problemlos möglich: Der SIS-Erfassungsbogen, eine entsprechende Maßnahmenplanung sowie der Pflegebericht sind optional verfügbar. Über die standardisierte entbürokratisierte Dokumentation hinaus bietet die Lösung über ein System der semantischen Vernetzung Pflegekräften Entscheidungsunterstützung in Form einer automatischen Textanalyse sowie von situationsrelevant ausgegebenen Vorschlägen für die Pflegeplanung und -dokumentation.

Abbildung der Strukturierten Informationssammlung (SIS) in apenio®

Pflegefachsprache und Wissen

apenio® bietet eine praxisorientierte Kombination aus benutzerfreundlicher Software und fachlich fundierter Wissensbasis. Das Fundament der EDV-Lösung ist die gleichnamige Pflegefachsprache, die umfangreiches Pflegefachwissen, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Forschungsergebnisse und aktuelle Expertenstandards bereithält. Entwickelt wurde die Fachsprache in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen. Sie basiert auf der von der WHO empfohlenen Referenzklassikation ICNP.

Übersichtlich, strukturiert und eng an die Bedürfnisse der Pflege angepasst, entlastet die Software Pflegekräfte in ihrer täglichen Arbeit.

Heimverwaltung und Abrechnung
Im Heimverwaltungsmodul können Bewohnerdaten unkompliziert (ein)gepflegt und übersichtlich dargestellt werden. Auf Basis der vorliegenden Daten aus der Verwaltung und der Pflegedokumentation können Abrechnungen weitgehend automatisch erstellt werden. Die Fortschreibung (Forecast) im Abrechnungstool ermöglicht eine frühzeitige Kontrolle der erfassten Leistungen.
Controlling
Alle bewohner-, personal- und einrichtungsrelevanten Informationen sind in apenio® auf einen Blick ersichtlich und exportierbar. Die Zusammenstellung im Daten-Dashboard kann individuell für jeden Nutzer erstellt werden. So sind die Geschäftsführung und das Qualitätsmanagement ganz ohne großen Aufwand stets aktuell informiert.
Qualitätssicherung und Riskikomanagement
Umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten über eine Vielzahl verfügbarer Statistiken erleichtern die Vorbereitung und Durchführung von Qualitätskontrollen und MDK-Prüfungen.
 
  • Auswertungen
    Eine Vielzahl vorkonfigurierter Abfragen sowie individueller, hauseigener Reporte unterstützen das Management bei der Auswertung relevanter Daten aus Pflege und Verwaltung. So lassen sich beispielsweise pflegebezogene Daten für MDK-Prüfungen umgehend und einfach ermitteln.
  • Protokolle und Skalen
    Vitalzeichen-, Ernährungs-, Bilanzierungs- und Miktionsprotokolle unterstützen bei der täglichen Arbeit. Fixierungs-, Ernährungs- und Sturzereignisprotokolle sind aufgrund der Dokumenation im Assessment bereits teilweise automatisch befüllt. Alle Protokolle sind zudem mit Erinnerungsfunktionen, wie z. B. Wiedervorlagen, ausgestattet. Skalen zur Risikoeinschötzung (u. a. Braden-, Norton-, Sturz-, Ernährungs-, Cohen-Mansfield-Skala) sind nach Expertenstandards hinterlegt und individuell konfigurierbar.
  • Berichte
    Ein konfigurierbarer Pflegeverlaufsbericht bietet eine detaillierte Übersicht über den gesamten Pflegeprozess und ist somit eine optimale Unterstützung bei MDK-Prüfungen. Ein tabellarischer Verlaufsbericht ermöglicht eine schnelle Übersicht über die Ziele und Maßnahmen der Pflege.
    Quantitative und qualitative Informationen zu Dekubitus, Stürzen und anderen Kriterien dienen dem Risikomanagement und der Qualitätssicherung.
Pflegegradrechner gemäß Neuem Begutachtungsassessment (NBA)

Mithilfe des apenio® Pflegegradrechners können Sie einfach und schnell den Pflegegrad für Ihre Pflegebedürftigen ermitteln. Der komfortable Online-Rechner umfasst alle Kategorien gemäß des Neuen Begutachtungsassessments (NBA) und gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die gesamtmögliche sowie die bisher erreichte Punktzahl je Kategorie.

Zusatzfunktionen wie das Wiederaufnehmen einer zuvor begonnenen Pflegegrad-Berechnung machen den Browser-basierten apenio® Pflegegradrechner zu einem hilfreichen Tool für Pflegekräfte sowohl in Pflegeeinrichtungen als auch im häuslichen Umfeld.

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apenio® für Rehaeinrichtungen

...erfüllt Dokumentationsanforderungen an eine digitale Erfassung und Dokumentation in den verschiedensten Rehabereichen. Ganz gleich ob eine umfassende Pflegeplanung oder ausschließlich die ärztliche Dokumentation gefragt ist, die Software passt sich ganz flexibel an.

Pflegefachsprache und Wissen

Die Entwicklung der Fachsprache apenio orientierte sich an der von der WHO empfohlenen Referenzklassifikation ICNP. apenio beschreibt übersichtlich und strukturiert den Pflegebedarf anhand von Pflegephänomenen, Pflegehandlungen und Pflegeergebnissen. Aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse wie Expertenstandards und Forschungsergebnisse werden berücksichtigt und fließen als Wissensbasis ein.

Für die Rehabilitationeinrichtungen wurde innerhalb der Fachsprache ein eigener Rehamodus aufgenommen. Dieser Modus reduziert die Anzahl der genannten Pflegephänomen Ausprägungen Ursachen und Interventionen auf ein für die Rehabilitation notwendiges und erforderliches Maß.

 

Die digitale Patientendokumentation apenio bildet den vollständigen Pflegeprozess auf Basis ihrer wissenschaftlich entwickelten Pflegefachsprache standardisiert ab. Somit sind alle Daten multiprofessionell und interdisziplinär nutzbar.

  • Der apenio-Wissensserver beinhaltet u. a. mehr als 100 Pflegephänomene mit über 3.600 Ausprägungen, etwa 4.500 Ursachen und ca. 3.300 Interventionen.
  • Basierend auf logischen Verknüpfungen werden passende Phänomene, Ursachen und Interventionen den Anwendern in strukturierter und übersichtlicher Form vorgeschlagen.
  • Die Verknüpfungen sind in allen Schritten des Pflegeprozesses vorhanden; dadurch erhöht sich die Plausibilität für die Anwender deutlich. Die Pflegephänomene enthalten sechs Ordnungssysteme: Kategorien, Ausprägungsgrade, Ursachen/Risikofaktoren, Körperorte, Dauer und Häufigkeit.

 

Pflegeprozess

Der Pflegeprozess mit apenio®

apenio® für Rehaeinrichtungen erfüllt Dokumentationsanforderungen an eine digitale Erfassung und Dokumentation in verschiedenen Rehabereichen. Ganz gleich ob eine umfassende Pflegeplanung oder ausschließlich die ärztliche Dokumentation gefragt ist, die Software passt sich ganz flexibel an.

Anamnese

In der interdisziplinär nutzbaren und individuell konfigurierbaren Anamnese werden erste Informationen über den Patienten strukturiert erfasst. Auf Basis der Anamnese werden Pflegephänomene für eine detaillierte Einschätzung des Pflegebedarfs im Assessment vorgeschlagen.

Assessment

Das Assessment zeigt die vollständige Einschätzung der Patientensituation zur Ermittlung des Pflegebedarfs. Basierend auf den Pflegephänomenen sind Standardpflegepläne für eine einfache und schnelle Planung typischer Pflegeabläufe integriert und anhand hausinterner Qualitätsvorgaben konfigurierbar. Nach Expertenstandards hinterlegte Skalen und Inhalte erhöhen die Professionalität und Prüfungssicherheit der Dokumentation. Bezugnehmend auf das vorliegende Assessment wird ggf. das Ausfüllen von Risikoskalen, beispielsweise Barthel - Index , Frühreha-Barthelbarte-Index, Stratify-Skala u.a.m. 

Pflegeplanung

In der Pflegeplanung werden, ausgehend vom Assessment, Pflegeziele und dazu passende Interventionen, Ursachen und Hilfsmittel vorgeschlagen. Aus diesen Vorschlägen können die für den Patienten relevanten Interventionen ausgewählt und genau geplant werden.

Alle geplanten H-KTL Leistungen für neurologische Frühreha Patienten bzw die aktiviernd therapeutischen Leistungen sind mit den jeweils entsprechenden Minuntenwerten hinterlegt. Die Erfassung der einzelnen H-KTL (Bereich Pflege) erfolgt über die Leistungserfassung. Die erbrachten Leistungen fließen automatisch in ein KTL Protokoll. Dieses stellt die HKTL Leistungen mit den Minutenwerten für jeden Tag übersichtlich dar und summiert die Minuntenwerte der einzelnen Tage. Entsprechendes gilt für die ATP Leistungen.  

Leistungserfassung

Die Leistungserfassung stellt die geplanten Leistungen in einem über sichtlichen Tagesplan dar. Eine schnelle und einfache Erfassung nicht geplanter, spontan erbrachter Ad-hoc-Leistungen wird durch stundengenaue Vorschlagslisten utnerstützt, die Interventionen anzeigt die zum augenblicklichen Zeitpunkt am häufigsten durchgeführt wurden. Alle ad hoc erbrachte Pflegeleistungen die KTL Leistungen sind, werden ebenfalls mit den entsprechenden Minutenwerten automatisch in das KTL Protokoll übernommen. 

Evaluation

Die Evaluation der Pflegeergebnisse erfolgt schnell, effektiv und konsistent – mit denselben Kategorien und Skalierungen, die auch für das Assessment verwendet werden. Der Zeitpunkt für die Evaluation wird von den Pflegenden schon in der Planung festgelegt. Icons erinnern rechtzeitig an anstehende Evaluationen.

Medikation und Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
Medikamentenanordnungen generieren in apenio® unmittelbar Einträge in der Leistungserfassung. Ein Icon weist auf neue Anordnungen sowie auf Änderungen in der Medikation hin. Die Kurve bildet alle Medikamentengaben in Verbindung mit anderen medizinisch-pflegerischen Informationen ab. apenio® bietet Schnittstellen zu Expertensystemen für Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und integriert diese reibungslos.
 
apenio® gibt Ärzten die Möglichkeit, für einen Patienten Medikamentenanordnungen zu dokumentieren. Ein tief in die Software integriertes Expertensystem (optional) überprüft bei jeder Anordnung automatisch mögliche Wechselwirkungen, Indikationen und Kontraindikationen. Dabei werden auch bereits vorhandende Diagnosen (z. B. bei Niereninsuffizienz) berücksichtigt. Jedes angeordnete Medikament generiert automatische Einträge in die Tagesplanung und Leistungserfassung der Pflege und in die medizinisch-pflegerische Verlaufskurve.
Medizinisch-pflegerische Kurve
Die Fieberkurve ist der zentrale Punkt in der medizinisch-pflegerischen Verlaufsdokumentation, an der sich vor allem
Ärzte und Pflegende sowie bei Bedarf auch weitere am Pflege- und Behandlungsprozess beteiligte Fachdisziplinen orientieren.
 
In der Kurve erhalten sie einen aktuellen Überblick über den Zustand und das Befinden des Patienten aus medizinisch-pflegerischer Sicht. Davon ausgehend werden die nächsten Schritte im Behandlungs- und Pflegeprozess festgelegt.
 
Alle medizinisch-pflegerisch relevanten Daten des Patienten werden in der Kurve übersichtlich dargestellt: Vitaldaten wie Blutdruck, Puls, Temperatur, Atemfrequenz, ZVD sowie Liegetage, Kostform, Gewicht, Verbandswechsel, Medikation und andere.
 
  • Dynamische Einträge erscheinen erst bei zutreffender Information und vermeiden überflüssige Platzhalter.
  • Die Kurve passt sich automatisch dem Alter der Patienten, z.B. Neugeborenen, an.
  • Befunde, z.B. Laborwerte, können aus Fremdsystemen über eine Standardschnittstelle übernommen und in der Kurve aufgerufen werden.
  • Die Kurve kann an die Anforderungen einzelner Abteilungen angepasst werden.

 

Arzt und Pflege - gemeinsame Dokumentation in der digitalen Kurve

Arzt und  Pflege - gemeinsame Dokumentation in der digitalen Kurve

Wunddokumentation
Die Wunddokumentation ist fest in den apenio®-Pflegeprozess integriert und ermöglicht es, unterschiedliche Wundtypen zu erfassen und zu beschreiben. Notwendige Maßnahmen in der Wundversorgung werden mit apenio® übersichtlich geplant und nachgewiesen.
 
Die Evaluation gemäß neuester Expertenstandards wird nachvollziehbar dokumentiert. Über digitale Bilder, die z. B. über die apenio® App einfach in das Modul hochgeladen und dem Patienten zugeordnet werden können, wird eine automatische Größenberechnung der Wunde vorgenommen. In der Wunddokumentation sind evidenzbasierte Inhalte zur Klassifikation des Wundzustands hinterlegt.
 
Um verlässlich vergleichen zu können, wird die Wundbeschreibung mit Hilfe fester Begriffe zum Beispiel in den Kategorien Wundphase, Wundzustand, Wundränder und Wundumgebung vorgenommen.
Auswertungen und Statistiken

apenio® liefert wertvolle Auskünfte für Qualitätsmanagement und strategische Entscheidungen durch die einfache Auswertung pflegerelevanter Daten über zahlreiche Abfragen und hauseigene Reporte. Tabellen visualisieren und informieren über Dekubitus, Stürze und weitere quantitativ und qualitativ Qualitätskriterien.

Protokolle und Skalen

Skalen werden teilweise schon im Assessment ausgefüllt und bilden wichtige Informationen und Verläufe ab. Außerdem werden Empfehlungen für das Ausfüllen von Skalen zur Risikoeinschätzung wie z.B. Barthel Index, Frühreha Barthel Index Sturzskala gegeben. Wiedervorlagen und Erinnerungsfunktionen sorgen dafür, dass an Wichtiges gedacht wird.

Berichte

Im fachübergreifenden Verlaufsbericht von apenio® können alle Berufsgruppen Besonderheiten von Pflege und Therapie, sowie die Reaktion des Rehabilitanten, detailliert dokumentierten. Ein tabellarischer Verlaufsbericht ermöglicht eine schnelle Übersicht über Ziele und Maßnahmen der Pflege.

apenio® NKS für Softwarehersteller

...vereinfacht den Pflegealltag durch vernetztes Wissen und künstliche Intelligenz – maßgeschneidert für jedes System, jeden Nutzer und jede Situation.

Modularer Aufbau, höchste Flexibilität

Der modulare Aufbau des apenio® NKS ermöglicht ein passgenaues System, das exakt auf die Bedürfnisse des Anwenders zugeschnitten ist.

Die Module LE (Leistungserfassung), PP (Pflegeplanung) und Assessement (AS) bilden den leichten und günstigen Einstieg in die Pflegeplanung und Dokumentation und können beliebig miteinander kombiniert werden.

Im Modul LE können, aufbauend auf der Pflegeklassifikation und -Fachsprache apenio®, pflegerische Leistungen geplant und erfasst werden. Steht über das Krankenhausinformationssystem (KIS) bereits eine Leistungserfassung zur Verfügung, kann diese durch die Module PP und AS ergänzt werden. Sämtliche weitere Kombinationen sind möglich.

 

Ihre wahre Stärke entfalten die Module durch die semantische Technologie des apenio® NKS. Die Module LE+, PP+ und AS+ bieten mehr – mehr Kontrolle über die Eingaben, mehr Sprachunterstützung, mehr Plausibilität.

Das pflegerische Assessment AS+ in Verbindung mit dem Leistungskatalog LE/LE+ermöglicht eine freie semantische Pflegeplanung und die inhaltlicheVerbindung aller Kontextinformationen, die den Patienten in der Pflege umgeben.

Die Pflegeplanung PP+ berücksichtigt Expertenstandards, PKMS-optimierte Pflegepläne und intelligent zusammengestellte Leistungsbündel. Mit PP+ werden Pläne kombiniert, doppelt geplante Leistungen zusammengefasst und Standardpflegepläne passend zum Patientenkontext angeboten.

Kontextsensitive Suchen beschleunigen das Auffinden von Pflegephänomenen, Ursachen und Interventionen durch Berücksichtigung von Patientenmerkmalen und -kontext, ICD-10-Diagnosen und OPS. Autotextvervollständigungen und fehlertolerante Suchen vereinfachen jede Eingabe deutlich. Die Sprachunterstützung des apenio® NKS umfasst Mehrsprachigkeit und berücksichtigt verschiedene Eingabesprachen, Sprachniveaus und regionale Besonderheiten durch Synonymisierung.

Die Module LE+, PP+ und AS+ ermöglichen außerdem die Einbindung von Plugins, beispielsweise für additiven Regelcontent (PKMS-Gründe, ATP-Leistungen), pflegerelevante Nebendiagnosen und weitere Sprachen.

Moderne Schnittstellen-Technologie

Die Schnittstelle des apenio® NKS ist in der REST-Architektur realisiert. Clients können über einen definierten Webservice mit apenio® NKS kommunizieren.

Der apenio® NKS basiert auf moderner Java EE Technologie hat damit die notwendige Performance, Flexibilität und Skalierbarkeit, sowie eine große Palette von verschiedenen Integrationsoptionen. Die Repräsentation des Wissens erfolgt in einem semantischen Netz und ermöglicht die reibungslose Interoperabilität mit international verbreiteten Nomenklaturen (ICD-10, OPS u.a.)

Einfache Einbindung in Systeme über die NKS-API

Der apenio® NKS kann mit einer API eingebunden werden, die bereits eine Referenzimplementierung eines Clients enthält. Diese Basis kann erweitert werden zu einer anforderungspezifischen Schnittstelle.

Die NKS API ist als JAVA und als .NET-Implementierung öffentlich zugänglich unter:

https://github.com/atacamaSoftwareGmbH

Über die apenio® NKS Worksuite, eine komfortable Verwaltungsoberfläche, können sowohl inhaltliche Anpassungen und Erweiterungen als auch technische Konfigurationen des apenio NKS vorgenommen werden.

 

Screenshot apenio® NKS Worksuite

Integrierte Zusatzfunktionen

Mobile Dokumentation

Die apenio®-App ermöglicht Ihnen zeitnahes und unkompliziertes Dokumentieren direkt am Point-of-Care. Alle Informationen sind umgehend für alle am Behandlungsprozess Beteiligten verfügbar. Die App ist für alle modernen Betriebssysteme erhältlich und auf Geräten der gängigen Hersteller nutzbar.

Patienten-/Bewohner- und Risikoscreenings

Mit dem universell einsetzbaren apenio®-Fallmanager werden Patienten / Bewohner automatisiert oder manuell verschiedenen Berufsgruppen oder Bereichen zugeordnet. Anhand der individuell konfigurierbaren Screenings können z. B. PKMS-Relevanz, MRSA-Gefährdung, Schmerztherapiepatienten, geriatrische Reha-Patienten u.v.m. identifiziert werden.

Entscheidungsunterstützung durch intelligente Funktionen

Software und Fachsprache entlasten die Pflege bei der Erfassung und Dokumentation wirkungsvoll, indem sie die Pflegenden durch den Pflegeprozess leiten und situativ relevante Vorschläge bieten. Diese Entscheidungsunterstützung steigert die Behandlungsqualität, die Patientensicherheit und die Effizienz der Dokumentation.

Automatische Generierung erlösrelevanter Daten

Aus der Planung und Dokumentation des Pflegeprozesses gewinnt apenio erlösrelevante Informationen (z. B. PKMS), die ans übergeordnete System (z. B. KIS) übermittelt werden.