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Sebastian Fraas
Vertrieb


 

Wissensbasierte Softwarelösung für Reha-Kliniken: apenio Reha

Im engen Dialog: Lebensqualität verbessern

Negative Krankheitsfolgen zu beseitigen und eine gesunde Lebensqualität wiederherzustellen, daran sind in der Rehabilitation verschiedene Disziplinen beteiligt. Je nach Art der Rehabilitation werden unterschiedliche Kostenträger aktiv. apenio Reha erfüllt die multiprofessionellen Anforderungen an eine digitale Erfassung und Dokumentation in verschiedenen Rehabereichen: in der pflegeaufwändigen Frührehabilitation und in der Anschlussheilbehandlung, wo es weniger zu dokumentieren gibt. Ganz gleich ob eine umfassende Pflegeplanung oder ausschließlich die ärztliche Dokumentation gefragt ist, die Software passt sich ganz flexibel an.

 

Therapeutische Leistungen der Pflege werden übersichtlich dargestellt und in Tagesplanung und Leistungserfassung der Pflegenden übernommen. Für das Fallpauschalsystem werden sie in Form von OPS als H KTL-Leistungen via HL7 an das KIS übergeben. Ein Mapping zu ICF sowie die Integration spezifischer Assessment-Instrumente, wie z.B. des Barthel Index, sind möglich. Ein Fallmanager für die interdisziplinäre Kommunikation stellt den Patienten mit seinem speziellen Therapiebedarf in den Mittelpunkt und ermöglicht jeder am Reha Prozess beteiligten Fachdisziplin den Zugriff auf die relevanten Informationen aus der Patientendokumentation.

 

> So unterstützt apenio im Pflege- und Behandlungsprozess:

Fachsprache

Die Entwicklung der Fachsprache apenio orientierte sich an der von der WHO empfohlenen Referenzklassifikation ICNP. Sie beschreibt übersichtlich und strukturiert den Pflegebedarf anhand von Pflegephänomenen, Pflegehandlungen und Pflegeergebnissen. Aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse wie Expertenstandards und Forschungsergebnisse werden berücksichtigt und fließen als Wissensbasis ein.

Wissen

Die digitale Patientendokumentation apenio bildet den vollständigen Pflegeprozess auf Basis ihrer wissenschaftlich entwickelten Pflegefachsprache standardisiert ab. Somit sind alle Daten multiprofessionell und interdisziplinär nutzbar.

  • Der apenio-Wissensserver beinhaltet u. a. mehr als 100 Pflegephänomene mit über 3.600 Ausprägungen, etwa 4.500 Ursachen und ca. 3.300 Interventionen
  • Basierend auf logischen Verknüpfungen werden passende Phänomene, Ursachen und Interventionen den Anwendern in strukturierter und übersichtlicher Form vorgeschlagen
  • Die Verknüpfungen sind in allen Schritten des Pflegeprozesses vorhanden; dadurch erhöht sich die Plausibilität für die Anwender deutlich Die Pflegephänomene enthalten sechs Ordnungssysteme: Kategorien, Ausprägungsgrade, Ursachen/Risikofaktoren, Körperorte, Dauer und Häufigkeit.

 

Pflegeprozess nach WHO

Anamnese

Die Anamnese ermöglicht eine strukturierte Erfassung erster Informationen über den Bewohner,  ist haus- sowie stationsbezogen konfigurierbar und kann multiprofessionell von allen am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen genutzt werden. Auf Basis der Anamnese werden Pflegephänomene für 
eine detaillierte Einschätzung des Pflegebedarfs im Assessment vorgeschlagen. Im Assessment wird dann die vollständige Einschätzung der Patientensituation zur Ermittlung des Pflegebedarfs abgebildet. Basierend auf den Pflegephänomenen sind Standardpflegepläne für eine einfache und schnelle Planung typischer Pflegeabläufe integriert und anhand hausinterner Qualitätsvorgaben konfigurierbar.

Pflegeplanung

Ausgehend vom Assessment werden Pflegeziele und dazu passende Interventionen, Ursachen und Hilfsmittel vorgeschlagen. Aus diesen Vorschlägen können die für den Bewohner relevanten Interventionen ausgewählt und genau geplant werden. Routinemaßnahmen (z. B. Pflegeberichte schreiben) sowie Services und Aktivitäten können hinzugefügt werden.

Leistungserfassung

Geplante Leistungen werden in apenio in einem übersichtlichen Tagesplan dargestellt. Anhand der tatsächlich erbrachten Pflegeleistungen erstellt apenio automatisch einen Leistungsnachweis, der kommentiert werden kann. Spontane Leistungen sind jederzeit ergänzbar. In einem Interventionskatalog hinterlegte Pflegezeiten weisen auf eine sinnvolle Höherstufung hin.

Evaluation

apenio wertet die Pflegeergebnisse schnell und effektiv in denselben Kategorien und Skalierungen aus, die auch im Assessment verwendet wurden. Der Zeitpunkt hierfür wird von den Pflegenden schon in der Planung festgelegt, Icons erinnern daran.

Abgleich des Start-Assessments mit dem aktuellen Zustand - Veränderungen werden sichtbar

Abgleich des Start-Assessments mit dem aktuellen Zustand - Veränderungen werden sichtbar

Medikation

Durch Übersichten, Stelllisten und Insulinschemen erleichtert apenio die Anordnung von Medikamenten. Die Medikation lässt sich nach unterschiedlichen Kriterien filtern, wie z. B. nach Tropfen, Injektionen und Bedarfsmedikamenten. Ein Icon in der Stationsübersicht weist auf neue Anordnungen oder Änderungen in der Medikation hin. Auch Medikamentenlisten, wie z. B. die Gelbe Liste und Hauslisten, lassen sich aufnehmen. Über tief integrierte Expertensysteme (optional) zeigt apenio sogar Wechselwirkungen und Kontraindikationen an.

Kurve

In der apenio-Kurve werden alle medizinisch und pflegerisch relevanten Daten des Patienten übersichtlich dargestellt: Vitaldaten wie Blutdruck, Puls, Temperatur, Atemfrequenz, ZVD sowie Liegetage, Kostform, Gewicht, Verbandwechsel, Medikation u.a.

  • Dynamische Einträge erscheinen erst bei zutreffender Information und vermeiden überflüssige Platzhalter.
  • Die Kurve passt sich automatisch dem Alter des Patienten, z.B. Neugeborenen, an.
  • Befunde, z.B. Laborwerte, können aus Fremdsystemen über eine Standardschnittstelle übernommen und in der Kurve aufgerufen werden.
  • Die Kurve kann an die Anforderungen einzelner Abteilungen angepasst werden.

 

Arzt und Pflege - gemeinsame Dokumentation in der digitalen Kurve

Arzt und  Pflege - gemeinsame Dokumentation in der digitalen Kurve

Wunddokumentation

In der detaillierten Wunddokumentation von apenio können unterschiedliche Wundtypen gemäß neuester Expertenstandards beschrieben und mit digitalen Bildern visualisiert werden. Sie ist fachlich genau kategorisiert in die Bereiche Wundphase, -zustand, -ränder, -umgebung etc. Im Assessment dokumentierte Wunden gehen in die Wundanamnese ein und sind Basis für Planung und Nachweis notwendiger Maßnahmen.

 

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App - Wissensdatenbank PFLEGE.kompakt

In Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und verschiedenen Praxispartnern wurde im Rahmen eines Projektes, die Wissensdatenbank PFLEGE.kompakt entwickelt.


Ziel der Entwicklung ist es, die Wissensgrundlage, auf der pflegerische Entscheidungen getroffen werden, zu verbessern. Dabei wurde eine Wissensdatenbank für Pflegende zu den Themen Demenz und Schmerz entwickelt, die von Expert/-innen auf der Basis aktueller Evidenzen erstellt werden und praktisch Pflegenden verständliches, evidenzbasiertes und bereits synthetisiertes Wissen zur Verfügung stellt.

 

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Gruppenaktivitäten

apenio bezieht die Planung und Auswertung von Gruppenaktivitäten in die Langzeitpflege mit ein. Losgelöst vom Wohnbereich können z. B. Ergotherapie- oder Sportgruppen geplant werden. Eine individuelle Terminübersicht lässt sich sofort ausdrucken. Über Masken können Gruppenleiter Leistung und Entwicklungen von Teilnehmern eingeben, wie z. B. eine verbesserte Mobilität. Eine wichtige Rückmeldung für die Pflegeplanung.

Auswertung und Statistiken

apenio liefert wertvolle Auskünfte für Qualitätsmanagement und strategische Entscheidungen durch die einfache Auswertung pflegerelevanter Daten über zahlreiche Abfragen und hauseigene Reporte. Der Pflegeprozess wird in Grafiken und Tabellen detailliert visualisiert, die über Dekubitus, Stürze und andere Qualitätskriterien quantitativ und qualitativ informieren. Auch für MDK-Prüfungen können pflegebezogene Daten einfach ermittelt werden.

Protokolle und Skalen

Konfigurierbare Vitalzeichen-, Ernährungs- und Miktionsprotokolle von apenio unterstützen bei der täglichen Arbeit. Sie werden teilweise schon im Assessment ausgefüllt und bilden wichtige Informationen und Verläufe ab. Die Protokolle empfehlen bei Bedarf das Ausfüllen von Skalen zur Risikoeinschätzung, wie z. B. die Braden-, Norton- oder Sturzskala. Wiedervorlagen und Erinnerungsfunktionen sorgen dafür, dass an Wichtiges gedacht wird, wie z. B. den Ablauf einer richterlichen Genehmigung bei der Fixierung eines Patienten.

 

Protokolle und Skalen

Berichte

Im fachübergreifenden Verlaufsbericht von apenio können alle Berufsgruppen Besonderheiten von Pflege und Therapie sowie die Reaktion des Bewohners detailliert dokumentierten. Ein tabellarischer Verlaufsbericht ermöglicht eine schnelle Übersicht über Ziele und Maßnahmen der Pflege – eine optimale Unterstützung bei MDK-Prüfungen.


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