Klinischen Kontext strukturiert nutzbar machen.
Mit dem Model Context Protocol (MCP) schafft apenio® eine Grundlage, um strukturierte Versorgungsinformationen für KI-Assistenten und KI-Agenten bereitzustellen.
Klinische KI braucht mehr als Daten. Sie braucht den richtigen Kontext.
In apenio® werden strukturierte Informationen aus der Pflege- und Patientendokumentation mit Daten aus KIS, Labor, Medikation und weiteren klinischen Systemen zusammengeführt. Die standardisierte apenio® Pflegefachsprache bildet pflegerische Zusammenhänge fachlich kodiert ab und ergänzt die klinische Datenbasis um strukturiertes Pflegewissen.
Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard für die Anbindung von KI-Anwendungen. Über MCP kann apenio® den vorhandenen Versorgungskontext für KI-Assistenten und KI-Agenten nutzbar machen – kontrolliert, entlang bestehender Rollen und Berechtigungen und eingebunden in klinische Arbeitsabläufe.
So können neue Assistenzfunktionen dort entstehen, wo klinische Informationen erfasst, genutzt und Versorgung dokumentiert wird.
Offen für die nächste Generation klinischer KI
Die MCP-Fähigkeit von apenio® verbindet strukturierte Versorgungsinformationen mit KI-Assistenten und KI-Agenten. Die Datenbasis bilden Informationen aus der apenio® Patientendokumentation sowie aus angebundenen klinischen Systemen wie KIS, Labor- und Medikationssystemen.
Klinischer Kontext mit strukturierter Fachsprache
KI-Agenten erhalten nicht nur unstrukturierte Freitexte, sondern auch fachlich kodierte Informationen auf Basis der standardisierten apenio® Pflegefachsprache. Dadurch entsteht eine strukturierte Grundlage für kontextbezogene Assistenzfunktionen.
Offener Standard statt Lock-in
Das Model Context Protocol ist ein offener Industriestandard für die Anbindung von KI-Anwendungen. Neue KI-Assistenten und KI-Agenten lassen sich standardisiert integrieren, ohne für jeden Anwendungsfall eine vollständig eigene Schnittstellenlogik entwickeln zu müssen.
Vorschläge statt Automatismus
KI-Agenten können Informationen erfassen und strukturieren, beispielsweise aus Spracheingaben, und als Vorschlag in der Dokumentation bereitstellen. Die Übernahme erfolgt erst nach Prüfung und Bestätigung durch die Anwender*innen.
Zugriff nach klaren Regeln
Welche Informationen ein KI-Agent sehen und verwenden darf, richtet sich nach den bestehenden Rollen- und Berechtigungskonzepten. Zugriffe werden nachvollziehbar protokolliert.
Schrittweise erweiterbar
Einrichtungen können mit sprachgestützter Dokumentation über den apenio® Assistant starten und weitere agentische Workflows schrittweise ergänzen – auf derselben technischen Grundlage.
MCP schafft Verbindung zwischen Versorgungskontext und KI
KI-Agenten im Krankenhaus benötigen klar definierte Grenzen. Die MCP-Fähigkeit von apenio® bedeutet deshalb nicht, dass eine KI pauschal auf Patientendaten oder klinische Systemfunktionen zugreifen kann. Freigegeben werden ausschließlich die Informationen und Funktionen, die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlich sind.
Definierte Zugriffe
Jede KI-Anwendung erhält nur Zugriff auf die Informationen und Funktionen, die für ihren konkreten Anwendungsfall freigegeben wurden.
Bestehende Rollen & Berechtigungen
Die Rollen- und Rechtekonzepte der jeweiligen Einrichtung bleiben maßgeblich. Ein KI-Agent kann nicht mehr Informationen sehen oder verwenden als die Person, in deren Nutzungskontext er eingesetzt wird.
Vorschläge statt Automatismus
KI-Agenten stellen Inhalte als prüfbare Vorschläge bereit. Die Übernahme erfolgt erst nach Prüfung und Bestätigung durch die verantwortlichen Anwenderinnen und Anwender – nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip.
Zugriffe nachvollziehbar protokollieren
Abfragen und Aktionen von KI-Agenten werden protokolliert und bleiben damit nachvollziehbar.
Geschützte Infrastruktur
Verschlüsselte Verbindungen über Mutual TLS (mTLS), Sprachmodelle in der geschlossenen Infrastruktur von apenio® und der Ausschluss von Patientendaten aus dem Modelltraining schaffen einen kontrollierten technischen Rahmen.
Zertifizierte Prozesse
Das Informationssicherheitsmanagement der apenio GmbH ist nach ISO 27001:2022 zertifiziert. Das Qualitätsmanagement der atacama | Software GmbH einschließlich der apenio GmbH ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert.
Häufige Fragen zum Model Context Protocol (MCP)
MCP steht für Model Context Protocol. Es ist ein offener Standard, über den KI-Anwendungen standardisiert auf freigegebene Daten und Funktionen anderer Systeme zugreifen können. MCP wird von verschiedenen Anbietern und KI-Anwendungen unterstützt.
Ein KI-Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern innerhalb klar definierter Grenzen auch Aufgaben ausführen. Dazu gehören beispielsweise das Strukturieren von Informationen oder das Anlegen eines prüfbaren Dokumentationsvorschlags.
APIs verbinden Softwareanwendungen über jeweils definierte Schnittstellen. MCP schafft dagegen einen gemeinsamen Zugangsstandard speziell für KI-Assistenten und KI-Agenten. Dadurch lassen sich MCP-fähige Anwendungen standardisiert anbinden. Bestehende Schnittstellen und Standards wie HL7 oder FHIR bleiben Teil der Integrationsarchitektur.
Nein. KIS, bestehende Schnittstellen und vorhandene Integrationen bleiben erhalten und führend. MCP ergänzt die Systemlandschaft um einen standardisierten Zugang für KI-Anwendungen.
Die apenio® Patientendokumentation ist auf die Anbindung von KI-Agenten über MCP vorbereitet. Ein erster Anwendungsfall ist der apenio® Assistant für sprachgestützte Dokumentation.
Für Anwendungen, die direkt auf die strukturierte Patientendokumentation von apenio® zugreifen – etwa den apenio® Assistant – ist sie erforderlich. Der Assistent nutzt fachlich kodierte Informationen und stellt einen prüfbaren Vorschlag in der Dokumentation bereit. Übernommen wird dieser erst nach Prüfung und Bestätigung durch die Anwender*innen.
Strukturierte Dokumentation stellt KI-Agenten nicht nur Freitexte, sondern fachlich kodierte Informationen im jeweiligen Patienten- und Versorgungskontext bereit. Diese Grundlage unterstützt präzise, kontextbezogene und besser einordnenbare Ergebnisse.
Nach der sprachgestützten Dokumentation sollen schrittweise weitere Anwendungsfälle auf derselben technischen Grundlage folgen. Dazu können kontextbezogene Informationsaufbereitung und zusätzliche KI-Assistenten gehören.
Nein. Jede KI-Anwendung erhält ausschließlich Zugriff auf die Informationen und Funktionen, die für ihren konkreten Anwendungsfall freigegeben wurden.
Nein. KI-Agenten stellen prüfbare Vorschläge bereit. Eine Übernahme in die Dokumentation erfolgt erst nach Prüfung und Bestätigung durch die verantwortlichen Anwender*innen.
Ja. Die bestehenden Rollen- und Rechtekonzepte der Einrichtung bleiben maßgeblich. Ein KI-Agent kann nicht mehr Informationen sehen oder verwenden als die Person, in deren Nutzungskontext er eingesetzt wird.
Ja. Abfragen und Aktionen von KI-Agenten werden protokolliert und bleiben dadurch nachvollziehbar.
Die eingesetzten Sprachmodelle laufen in der geschlossenen Infrastruktur von apenio®. Patientendaten werden nicht zum Training dieser Modelle verwendet.